2015

 

Logos 2015 ERP als Erfolgsfaktor beim Software Contest 2015

«Wer heute in einer Führungsposition tätig ist, muss sich mit der digitalen Transformation auseinandersetzen, welche derzeit unaufhaltsam in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen stattfindet. Mit moderner Business Software können Sie diese digitale Welle nutzen und auf ihr reiten, ohne Gefahr zu laufen, von ihr weggespült zu werden.» Mit diesen Worten eröffnete Dr. Marcel Siegenthaler als Moderator den Business Software Contest 2015. Rund hundert Besucher aus Industrie- und Handelsunternehmen, Beratung und Hochschulen waren gespannt, welche digitalen Möglichkeiten die vertretenen Anbieter von ERP-Systemen für die Unternehmensführung bieten. Mit Abacus (ABACUS vi), Asseco (APplus), Myfactory Software Schweiz (myfactory) und Step Ahead (Steps Business Solution) standen sich erfahrene, aber ganz unterschiedliche «Contestanten» live gegenüber.

Mutige «Contestanten» mit grossartigen Lösungen
Wer als Anbieter seine Lösung im Scheinwerferlicht live auf der Bühne vor einem erwartungsvollen Publikum präsentiert, braucht nicht nur gute Nerven, sondern vor allem ein kompetentes Auftreten mit einer positiven Ausstrahlung. Raffaelle Grillo (Abacus), Markus Reichl (Asseco), David Lauchenauer (Myfactory) und Thomas Frei (Step Ahead) bewiesen, dass sie nicht nur über diese Eigenschaften verfügten, sondern auch über viel Erfahrung bei der Realisierung von ERP-Projekten. Für einmal standen sich die Anbieter nicht als Konkurrenten gegenüber, sondern sassen Seite an Seite und zeigten anhand der im Contest-Drehbuch vorgegebenen Aufgaben, wie sich Business Software als Erfolgsfaktor in Unternehmen nutzen lässt.

Regelkreise für Stabilisierung und Fortschritt von Unternehmen
Grundsätzlich stellt sich die Frage, was macht denn ein ERP-System überhaupt zum Erfolgsfaktor im Unternehmen? Mit dem Erfassen und Verwalten von Adressen oder Aufträgen ist es noch längst nicht getan. Erst das Definieren von Zielen, das Messen von Indikatoren und das anschliessende Umsetzen entsprechender Massnahmen bringen die gewünschten Erfolge. In seiner Keynote ging Dr. Andreas Spiess, Arumba GmbH, auf die Anwendung von Führungskennzahlen ein. Mit einem zweirädrigen, fahrenden «Roboter», welcher sich anhand von Messwerten selber ausbalancierte, erklärte er sehr anschaulich, worauf es bei Regelkreisen für die Stabilisierung und den Fortschritt eines Unternehmens ankommt. Mit dem Hinweis, dass Verspätungen eine wichtige Kenngrösse sind, nahm Dr. Spiess direkten Bezug auf seinen Fachartikel im topsoft Magazin (Ausgabe 15-1).

Fragen, Beratung und Networking wurden intensiv genutzt
Dass der Software Contest kein Monolog ist, zeigte sich bei den zahlreichen Fragen, welche während der Veranstaltungen laufend online gestellt wurden. Die Besucher konnten ihre Anliegen mit Namen oder anonym laufend über ihr Smartphone an die Contestanten senden. Wo die Zeit für eine vertiefte Antwort nicht reichte, boten Pausen, Lunch und Apéro sowie die Anbieterstände im Foyer ausreichend Möglichkeiten für Diskussionen und Networking. Verschiedene Besucher profitieren von der kostenlosen Kurzberatung durch Matthias Zehnder vom Beratungsunternehmen schmid + siegenthaler consulting gmbh. Nebst spannender «Live-Duelle» stand beim Software Contest einmal mehr das Networking im Vordergrund. Beim verdienten Apéro
zeigte sich Moderator Marcel Siegenthaler mit dem Event sehr zufrieden: «Sowohl Besucher als auch Anbieter haben sich aktiv beteiligt. Erste Reaktionen waren sehr positiv. Die Qualität der Veranstaltung hat nochmals zugelegt. In diesem Sinn gehen wir motiviert an die Planung des Software Contests 2016.»

 

Software Contest 2015 | Bern

Und das meinte die Netzwoche zum Software Contest 2015:

Business-Software auf dem Prüfstand